5 Planungs-Tipps für den Winterurlaub

Kinderbetreuung, Ausrüstung, Skischule, Unterkunft, ... die To Do Liste vor dem Winterurlaub wird schnell sehr lang. Damit man dabei nicht den Überblick verliert, gibt Martin Iwanski vom Online Reiseführer Schneehoehen.de fünf wichtige Tipps zur besseren Winterurlaubsplanung.
Martin Iwanski von schneehoehe.de
Martin Iwanski, Geschäftsführer von Schneehoehen.de, hat die richtigen Tipps für einen entspannten Skiurlaub parat.

Klicke auf einen Tipp, um zur richtigen Stelle zu springen:

1. Plane den Urlaub der zu Dir passt
2. Spare am richtigen Ende
3. Buche so früh wie nötig, aber sei so flexibel wie möglich
4. Erledige so viel wie möglich, noch bevor der Urlaub los geht
5. Steige beruhigt ins Auto


1. Plane den Urlaub der zu Dir passt

Was für einen Urlaub will ich eigentlich: Erholung oder Party? Ruhige Natur oder viel Abwechslung? Genussskifahren oder sportliche Herausforderung?

Das hängt natürlich davon ab, mit wem man verreist – als Familie mit Kindern oder doch in einer Gruppe mit Freunden? Dementsprechend sollte man abwägen in welches Skigebiet man reist und welche Unterkunft man dort bucht. Von der Selbstversorgerhütte mit nahegelegener Après Ski Hütte bis zum Wellnesshotel im Kurort ist die Auswahl riesengroß.

2. Spare am richtigen Ende

Ist ein Hotel direkt bei der Talstation ein Muss oder ist es okey, wenn ich mit dem Skibus zur Piste fahre und dafür ein paar Euro spare?

Wenn man sich über seine Prioritäten im Klaren ist, kann man viel Geld sparen. Wer zum Beispiel auch mal lange ausschläft oder eine Winterwanderung unternimmt, braucht wahrscheinlich keinen durchgehenden Skipass für die ganze Woche und kann von günstigeren Nachmittagskarten profitieren. Wer eine Unterkunft mit Küche gebucht hat, könnte mit einem größeren Vorrat anreisen und so die meist höheren Preise in den Skigebiets-Supermärkten umgehen – gute Planung ist alles. Allerdings: Ohne eine brauchbare Ausrüstung macht Skiurlaub keinen Spaß, hier sollte man nicht unnötig geizen. Wenn die Handschuhe nach einem Griff in den Schnee schon durchnässt sind, weil man sie schon von Oma geerbt hat, verdirbt das jede Freude am Urlaub.

3. Buche so früh wie nötig, aber sei so flexibel wie möglich

Warte nicht zu lange – besonders zu den Stoßzeiten wie Weihnachten sind irgendwann alle Betten vergeben.

Die Wahl des Skigebiets ist natürlich maßgebend für die Kosten des Urlaubs. Aber auch teure Skigebiete können mit geschickter Planung leistbar sein. Wer zeitlich flexibel ist, kann in der Nebensaison oft besondere Aktionswochen nutzen, in der beispielsweise der Skipass vergünstigt ist oder die Leihausrüstung inkludiert ist. Je später man bucht, desto besser kann man außerdem das Wetter und die Schneelage einschätzen - aber wer zu spät bucht, bekommt womöglich gar kein Bett mehr.

4. Erledige so viel wie möglich, noch bevor der Urlaub los geht

Weiß ich wo die Liftkasse ist? Gibt es noch Auswahl im Skiverleih? Ist der Skilehrer gebucht? Wenn Du Dich schon früh um alles kümmerst, sparst Du später Zeit und Nerven.

Im Skiurlaub braucht man mehr als nur ein Hotelzimmer. Damit man bei der Ankunft im Skigebiet nicht überfordert ist, sollte man so viel wie möglich bereits von zuhause klären. Etwa wo sich die Liftkasse, der Skiverleih oder die Talstation des Lifts befindet. Oder wie ich meinen Skilehrer buche? Alles was man vorher online reservieren kann, sollte schon erledigt sein. Ansonsten kann der erste Urlaubstag sehr stressig werden. Man sollte natürlich nicht nur alles gebucht, sondern auch alles gepackt haben. Mit dieser Checkliste vermeidet man ärgerliche Überraschungen am ersten Tag.

5. Steige beruhigt ins Auto

Mit guter Planung kann Dein Urlaub schon beginnen, sobald Du vor Deiner Haustüre ins Auto steigst.

Die Anfahrt mit dem PKW ist die mit Abstand beliebteste Variante, in den Winterurlaub zu fahren. Wenn man ins Auto steigt, sollte man sich bewusst sein, dass der Samstag der klassische Tag für den Bettenwechsel ist - dann ist auch auf den Straßen am meisten los. Wer die Möglichkeit hat, sollte an einem anderen Wochentag anreisen beziehungsweise entweder in den frühen Morgenstunden oder erst am Nachmittag losfahren. Um Zeit zu sparen, kann man schon zuhause benötigte Vignetten und Mautgebühren bezahlen und so weniger Zeit bei den Kontrollstationen wie etwa am Brenner verlieren. Dass das Auto wintertauglich ausgestattet sein muss und auch Schneeketten an Bord nicht schaden können, versteht sich von selbst. Sperriges Gepäck wie Skier oder Skischuhe sind am sichersten auf einem Dachträger untergebracht, so können sie im Falle einer abrupten Bremsung nicht zum Geschoss im Wageninneren werden.


Über Schneehoehen.de

schneehoehe.de
Martin Iwanski ist Geschäftsführer der Schneemenschen GmbH. Diese betreibt den beliebten Online Reiseführer
Schneehoehen.de, auf dem Winterurlauber die besten Reise-Tipps in allen Skigebieten der Alpen finden. Das Herzstück der Seite ist der praktische Skiplaner, der mit nur wenigen Klicks alles über ein Skigebiet verrät - von aktuellen Schneehöhen über Wetterdaten bis zu angesagten Restaurants und Hotels. Dort werden dann direkt passende Kombi-Angebote präsentiert, die man sofort buchen kann – der passende Urlaub im passenden Skigebiet!