Skifahren lernen in Zermatt: Was dich erwartet, wenn du Zermatt als Ziel für deinen nächsten Skiurlaub wählst

©Pascal Gertschen

Skifahren lernen in Zermatt, dem Skigebiet, das für seinen Aussicht auf das Matterhorn bekannt ist, heißt, die Möglichkeit zu haben, an einem anfängerfreundlichen Ort mit 75 Kilometern blauer Pisten in diese Disziplin einzusteigen. Wenn du dich für einen Urlaub in Zermatt entscheidest, hast du außerdem die Chance, aus zahlreichen Skischulen zu wählen. Dieser CheckYeti-Blog hilft dir dabei, die besonderen Merkmale der einzelnen Skischulen kennenzulernen  und die passende für dich auszuwählen.

Neben dem Skifahren bietet Zermatt noch viele weitere Highlights, wie seine  kulinarische Tradition, atemberaubende Panorama-Aussichten und außergewöhnliche Orte , wie beispielsweise das Iglu-Dorf. Während eines Winterurlaubs findest du in Zermatt alles, was man sich von einem Ferienort in den Bergen wünscht… und vielleicht sogar ein bisschen mehr. Der Artikel beschäftigt sich mit allen Aspekten des Skigebietes, beginnend mit der Beschreibung der Lage und einer kurzen Erläuterung der besten Pisten, um das Skifahren in Zermatt zu lernen, bis hin zu Freizeitaktivitäten abseits der Pisten.

Die Lage:

Nach einer unterhaltsamen Woche haben die Kinder das Skifahren in Zermatt gelernt und freuen sich über ihre Medaille und einen Besuch des Maskottchens.
©Stoked Snowsports School

Lediglich 2,5 Stunden von Genf und 3 Stunden Autofahrt von Mailand Malpensa entfernt liegt Zermatt direkt am Fuße des Matterhorns. Dieses traditionsreiche und renommierte Skigebiet bietet 200 Pistenkilometer aller Schwierigkeitsgrade in den vier miteinander verbundenen Sektoren Rothorn, Gornergrat, Matterhorn Glacier Paradise und Schwarzsee.

Zermatt ist außerdem über Lifte und Pisten mit dem italienischen Cervinia verbunden, wodurch weitere 160 Pistenkilometer zugänglich sind und ein Skigebiet mit insgesamt 360 Kilometern Piste entsteht.

Die Sektoren Rothorn, Gornergrat und Matterhorn Glacier Paradise verfügen über Lifte auf über 3000 Metern Seehöhe und bieten eine unglaubliche Aussicht auf 38 Berggipfel, die bis zu 4000 Meter hinausragen. Das Klein Matterhorn hat mit 3820 Metern die höchsten Pisten Europas und ist auch der Ausgangspunkt für eine 21 Kilometer lange, unvergleichliche, rote Abfahrt hinunter nach Zermatt.

Im Stockhorngebiet des Gornergletschers gibt es einige gelbe Pisten, über 1300 Meter hinabführen. Die gelben Abfahrten gelten als die schwierigsten der Welt: Es handelt sich um unpräparierte, markierte und lawinensichere Abfahrten abseits der Pisten.

Zermatt ist auch eines der wenigen Skigebiete, in denen Sommerskifahren möglich ist. 25 km Pisten und 8 Skilifte sind den ganzen Sommer über in Betrieb. Das Sommerskigebiet bietet für jeden etwas; von breiten, flachen Pisten für Anfänger bis hin zu erstklassigen Pisten für Rennläufer. Skifahren Lernen in Zermatt ist also auch eine großartige Möglichkeit, die Sommerferien zu verbringen.

Die besten Pisten zum Skifahren Lernen in Zermatt:

Zwei Personen stehen beim Skifahren Lernen in Zermatt auf einer fast leeren Piste.
© Zermatt Tourismus/Mattias Nutt

Obwohl 69% der Pisten in Zermatt rot sind, gibt es auch 75 Kilometer blaue Pisten, wodurch die Lernenden eine große Auswahl haben. Zermatt bietet einen eigenen Skipass für Anfänger an, der den Zugang zu den Liften und Pisten des Anfängergebiets Sunnegga-Blauherd ermöglicht. Für Kinder unter 10 Jahren ist dieser Skipass kostenlos.

Skischulen bieten Unterricht ab 3 Jahren an, wobei die Gruppen je nach Alter und Können eingeteilt werden. Der Gruppenunterricht für Kinder dauert in der Regel 3 Stunden, für Erwachsene 5 Stunden. Erwachsenengruppen haben nicht mehr als 6 Teilnehmer, und die Lehrer konzentrieren sich auf gezielte Übungen und Korrekturen, damit alle Skifahrer so schnell wie möglich Fortschritte machen können.

Nach dem Unterricht eignen sich die blauen Pisten im Gornergratgebiet für weitere Übungseinheiten. Zudem verfügt der Gletscher über gut präparierte  und flache Pisten, die auch für Anfänger geeignet sind und atemberaubende Panoramablicke bieten. Das Gornergratgebiet ist auch für fortgeschrittene Skifahrer zu empfehlen, da hier verschiedene langgezogene, rote Pisten beginnen, die sich ideal zum Üben der neu erlernten Fertigkeiten eignen.

Skifahren lernen in Zermatt:

Zwei junge Frauen genießen mit ihrem Skilehrer die besten Bedingungen zum Skifahren Lernen in Zermatt.
©Alpine Ski School Zermatt

In Zermatt gibt es eine Vielzahl an Skischulen. Aus diesem Grund haben wir von CheckYeti uns dazu entschlossen, unsere Partner-Skischulen kurz vorzustellen, damit du problemlos eine passende auswählen kannst. 

Alpine Ski School Zermatt: Die Alpine Ski School bietet private Ski-, Snowboard-, Freestyle- und Freeridekurse in Deutsch, Englisch und Französisch.

Zermatters: Die Skischule Zermatters bietet Gruppenkurse im Skifahren und Snowboarden auf Deutsch, manche auch mit Mittagessen.

Stoked Ski- und Snowboardschule: Stoked bietet Gruppenskikurse ab 4 Jahren, sowie private Ski-, Telemark-, Freestyle-, Freeride- und Snowboardkurse auf Deutsch und anderen Sprachen.

Skischule Family Skiing: Angebot von privaten Skikursen, Skikursen für Familien und Guiding für Familien auf Deutsch, Englisch und Russisch.

Evolution Ski School: Für private Ski-, Snowboard- und Freeridekurse, sowie Ski Guiding auf Deutsch.

Summit Ski- & Snowboardschule: Summit ist die erste britische Schneesportschule in Zermatt und bietet Gruppenskikurse sowie private Ski- und Snowboardkurse auf Englisch.

European Snowsport Zermatt: Private Ski- und Freeridekurse auf Englisch.

Prato Borni Ski & Snowboardschule: Prato Borni bietet private Ski-, Snowboard-, und Telemark-Kurse auf vielen verschiedenen Sprachen.

Matterhorn Diamonds Skischule Zermatt: Für private Ski- und Freeridekurse.

ESKIMOS Ski & Snowboard School Saas-Fee: Die Skischule ESKIMOS bietet private Skikurse auf Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch.

Gruppenkurse für Kinder

Zwei Kinder stehen beim Skifahren Lernen in Zermatt auf einem Zauberteppich.
©Zermatters

Junge Skifahrer können im Alter von 3 Jahren mit dem Skifahren Lernen in Zermatt beginnen. Der Unterricht dauert je nach Skischule zwischen 2 und 6,5 Stunden täglich. Die Zermatter Skischulen unterrichten je nach Können in Gruppen von 6 bis 8 Kindern, und manche Kurspakete enthalten Mittagsbetreuung mit Essen.

Junge Einsteiger machen ihre ersten Erfahrungen im Schnee in einem der Skikindergärten oder in den Kinderländern rund um das Sunnegga-Gebiet. Die Kindergartenbereiche sind sicher und speziell für Kinder konzipiert, und ausgestattet mit Zauberteppichen und spielerischen Hindernissen. Einige Skischulen haben Maskottchen, die den jungen Lernenden zusätzlich helfen, sich an die Bewegung auf Skiern zu gewöhnen.

Skianfänger beginnen mit den Grundtechniken des Schneepfluges und des Gleitens. Wenn diese gut beherrscht werden, geht der Unterricht auf leichten Pisten mit sanftem Gefälle weiter, wo die jungen Skifahrer mit der Technik des Pflugschwingens beginnen.

Die Zermatter Skischulen nehmen junge Skifahrer mit Vorkenntnissen direkt auf anspruchsvollere Pisten mit, die ihrem Erfahrungsniveau entsprechen. Nach dem Pflugfahren ist der nächste Schritt für fortgeschrittene, junge Skifahrer der Übergang zum parallelen Skifahren und schließlich zum Carving.

Skipass in Zermatt

Der Zermatter Skipass gilt für 200 Kilometer Pisten in den Skigebieten Sunnegga-Rothorn, Gornergrat und Schwarzsee-Matterhorn Glacier Paradise. Der Skipass kann für beliebig viele Tage gekauft werden und ein kostenloser Skibus bringt die Skifahrer zu den Talstationen Sunnegga-Rothorn und Matterhorn Glacier Paradise. Kinder können bis zu ihrem 10. Geburtstag gratis skifahren. Für Kinder und Jugendliche gibt es ermäßigte Skipässe und an Samstagen ist der Skipass für Kinder unter 16 Jahren kostenlos.

Freizeitaktivitäten in Zermatt

Auf dem Bild kann man Zermatt, das Matterhorn und den Zug der Gornergrat Bahn, die zu den besten Pisten zum Skifahren Lernen in Zermatt führt, bewundern.
© Zermatt Tourismus/Pascal Gertschen

Neben dem Erlernen des Skifahrens in Zermatt gibt es noch eine Menge anderer Outdoor-Aktivitäten, die du nicht verpassen solltest:

    • Iglu-Dorf Zermatt: Das Iglu-Dorf Zermatt ist ein Hotel auf 2727 m Seehöhe, das aus einer Reihe von Iglus besteht. Neben einer Übernachtungsmöglichkeit bietet dieses außergewöhnliche Bauwerk die Möglichkeit, mittagzuessen, ein warmes Getränk oder Käsefondue zu genießen, einen Rundgang durch das Innere zu machen und beim Après-Ski zu feiern. 
    • Wandern: Auch im Winter bietet die Region Zermatt 70 Kilometer präparierte Wanderwege. Aus diesem Grund ist die Schweizer Stadt ideal für leidenschaftliche Entdecker. 
    • Schlemmen in Panoramarestaurants: Der Blick auf das Matterhorn ist zweifellos eines der Merkmale, die Zermatt zu etwas Besonderem machen. Diese spektakuläre Aussicht mit gutem Essen zu kombinieren, ist definitiv eine tolle Art, seinen Urlaub zu verbringen. Empfehlenswert sind die Restaurants Alphitta mit landestypischer Küche und Live-Musik, und Adler-Hitta, das vor kurzem Panoramafenster eingerichtet hat, um auch von innen eine atemberaubende Aussicht zu bieten. Und nicht zuletzt das Restaurant Enzian, das neben der regionalen Küche auch italienische Gerichte anbietet. 
    • Besuch der Sternwarte am Gornergrat: Dank der Gornergrat Bahn ist der Weg zur Sternwarte sehr einfach. Die Zugfahrt ist landschaftlich sehr reizvoll und schon bei der Ankunft kannst du dich auf eine wunderbare Aussicht freuen.
    • Curling: Diese spannende Wintersportart ist in Zermatt besonders beliebt. Schnapp dir deine Freunde und versuche, die Curlingsteine so nah wie möglich an den Mittelpunkt des Zielkreises auf der Eisbahn zu befördern. Wenn du lieber zuschaust, findet jedes Jahr im Januar ein Wettkampf mit 60 Mannschaften aus ganz Europa statt.
    • Abstecher über die italienische Grenze nach Cervinia: Die beiden Städte sind durch eine Seilbahn miteinander verbunden. Cervinia zu erreichen ist daher sehr bequem. Man kann dort nicht nur die Stadt besichtigen und Skifahren, sondern auch typisch italienische Spezialitäten verkosten. 

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