5 Dinge, die du in St. Moritz gemacht haben musst

Spannende Skirennen, Après-Ski bis in die frühen Morgenstunden, beeindruckende Alpenpanoramen und bestens präparierte Pisten – was will man mehr? Jedes Jahr lockt das Skigebiet St. Moritz – Corviglia Schneesport Liebhaber aus aller Welt an. Der traditionsreiche Ferienort liegt in einem Hochtal der Schweizer Alpen und kann in unter 4 Stunden von den Städten Zürich, Bern, Innsbruck und Mailand erreicht werden.

In St. Moritz jagt ein Highlight das andere – das Team von CheckYeti hat die Vielzahl an Aktivitäten genauer unter die Lupe genommen. Pünktlich zum FIS Ski Weltcup der Damen präsentieren wir die Top 5 Dinge, die du in St. Moritz gemacht haben musst:

Ski Weltcup St. Moritz: Ein Event der Extraklasse

Eine Rennläuferin auf der Covigilia beim alljährlichen FIS Weltcuprennen in St. Moritz.
Die Damen des internationalen Skirennsports messen sich auf der Corviglia, dem St. Moritzer Hausberg, in den Disziplinen Abfahrt und Super-G © AUDI FIS Alpine Ski World Cup / swiss-image.ch / Alessandro della Bella

Jedes Jahr, wenn der Schnee bereits lange auf den Bergen des Engadins liegt und der Liftbetrieb schon auf Hochtouren läuft, findet in St. Moritz ein Event der Extraklasse statt: das FIS Ski Weltcup Rennen der Damen. Auch zum Start der Wintersaison 18/19 findet das Rennen wieder traditionell auf der eigens präparierten WM-Piste „Engiadina“ statt. Der Startpunkt liegt bei der Bergstation des „Munt da San Murezza“. Von hier aus legen die Sportler bis ins Ziel einen Höhenunterschied von rund 600 m zurück. Neben dem klassischen Super-G Rennen wird heuer erstmals auch ein Parallel Slalom ausgetragen, dessen Wertung in die des Einzel-Weltcups miteinfliesst.

Die Rennen am 8. und 9. Dezember werden von einer Reihe an Events begleitet. Schon am Freitag finden mehrere Parties und ein Gratis-Konzert vom Schweizer Rapper Nemo statt. Der Höhepunkt am Samstag ist der Super-G; mehrere DJs sowie ein Konzert von Pegasus sorgen auch hier für die richtige Stimmung. Am Sonntag steht schliesslich der erste Parallel Slalom der Damen an der Tagesordnung, nach der Siegerehrung findet natürlich eine grosse After-Race Skiparty statt.

Skifahren lernen in St. Moritz: Einer der bekanntesten Wintersportorte der Welt

Zwei Skifahrer auf den Pisten in St. Moritz.
St. Moritz ist weltweit bei Skifahrern bekannt © 2014 Engadin St. Moritz Mountains – Andrea Badrutt

St. Moritz gilt als Rekordhalter der meisten abgehaltenen Ski Weltmeisterschaften – bereits 5-mal (in den Jahren 1934, 1948, 1974, 2003 und zuletzt 2017) hat hier die Elite des Skisports um einen Podiumsplatz gekämpft. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Skigebiet St. Moritz – Corviglia weltweit als eines der besten bekannt ist. Die vielen mittelschweren Pisten rund um den Piz Nair bilden eine ideale Grundlage für fortgeschrittene Skifahrer, auf den schwarzen Pisten des Skigebiets werden sogar wahre Ski Profis gefordert. Jeden Freitag findet ein besonderes Highlight für alle Nachteulen statt: Am Corvatsch Gletscher kann man auf der längsten beleuchteten Skipiste der Schweiz bis 2 Uhr nachts Skifahren.

Wer seine Skitechnik auf den abwechslungsreichen Pisten in St. Moritz verbessern möchte, kann dies mit der Hilfe eines Privatskilehrers tun. Diese üben nicht nur mit Anfängern, sondern helfen auch bereits fortgeschrittenen Skifahrern dabei, ihre Skitechnik zu perfektionieren und mögliche Fahrfehler auszubessern. Ein grosser Vorteil von Privatlehrern ist, dass sie sich voll und ganz auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Skifahrers konzentrieren und das Kursprogramm individuell anpassen können – so werden schnell Fortschritte gemacht. Zusätzlich kennen sie das Skigebiet wie kaum ein anderer und zeigen einem besonders schöne Spots im Skigebiet, die oft ausser Acht gelassen werden.

Mehr zu den Privatskikursen in St. Moritz >

CheckYeti Tipp: Wer die Skier gegen Kufen tauschen möchte, tut das am besten auf dem St. Moritzersee, Stazersee, Lej Marsch und Champfèrersee. Bei diesen kann ein seltenes Naturphänomen bewundert werden: das Schwarzeis. Die schwarze Verfärbung des Eises entsteht durch lang anhaltende Minusgrade und ausbleibenden Schneefall und ist ein grosser Hit bei allen Eisläufern der Region.

Après-Ski: Party mit den Stars

St. Moritz bei Nacht.
In St. Moritz wird die Nacht zum Tag

Neben einem der besten Skigebiete zum Skifahren ist St. Moritz gleichzeitig einer DER Orte für Après-Ski – nicht umsonst ist es bei vielen auch als St. Tropez des Winters bekannt. Mehr zu den besten Pubs, interessantesten Clubs und den Top Locations, um mit Stars und Sternchen zu feiern, findest du in unseren Top 3 Après-Ski Hotspots in St. Moritz:

    1. Dracula Club: Der wohl geheimnisvollste Club der Alpen
      Wer in diesen Club will, braucht Connections. Eintritt wird nur Mitgliedern und deren Freunden gewährt. Einzig und alleine im Sommer öffnen sich die Türen für alle Besucher des Festival da Jazz. Eröffnet wurde der Club in den 1970er Jahren von Gunter Sachs, bis heute garantiert er eine entspannte Atmosphäre in seinem Club.
    2. King’s Club: Sehen & gesehen werden
      Der Club im Badrutt’s Palace Hotel ist der älteste in St. Moritz – hier lautet das Motto: Sehen und Gesehen werden. Es kommt deshalb auch nicht selten vor, dass man dem ein oder anderen Celebrity über den Weg läuft. Der Club ist im Winter täglich ab 22:30 geöffnet – dann wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
    3. Stübli: Uriges Pub mit Live Musik
      Das Pub im Hotel Schweizerhof ist als gemütliches Lokal bekannt, in dem man den Tag mit einem (oder mehreren) Bier(en) ausklingen lassen kann. Das Pub ist täglich (bis auf Montag) von 20:00 bis ca. 2:00 früh geöffnet, der Eintritt ist zumeist frei. Ab 22:00 wird in der Regel Live Musik gespielt.

    Cresta Run: Der Vorläufer des Skeletons

    Ein Teilnehmer des Cresta Runs in St. Moritz.
    Cresta-Fahren wird für jeden, der einmal damit angefangen hat, zu einer wahren Sucht © ENGADIN St. Moritz / swiss-image.ch /JR Larraman

    Das Skifahren ist nicht die einzige Sportart, die St. Moritz zu einem der beliebtesten Wintersportorte gemacht hat. Der Cresta Run, der als Vorläufer des Skeletons gilt, ist eine Art des Schlittenfahrens, bei dem die Athleten bäuchlings und mit dem Kopf voran mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h durch einen Eiskanal fahren. Der Unterschied zum Skeleton ist, dass die Rennen hier auf einer Natureisbahn stattfinden.

    Die Bahn, die denselben Namen wie das Rennen trägt, hat eine Länge von rund 1200 m, die Sportler müssen während der Fahrt insgesamt 10 Kurven überwinden. Wer die berüchtigte “Shuttlecock Kurve” mit einer zu hohen Geschwindigkeit durchfährt, testet hier seine Flugkünste. Auch wenn das Rennen für den Sportler in solch einer Situation beendet ist, ein Trostpflaster bildet die Aufnahme in den Shuttlecock Club. Dieser besteht aus allen Sportlern, die an der Shuttlecock Kurve gescheitert sind – Mitglieder erhalten eine eigene „Shuttlecock Krawatte“ und jährlich Tickets für das große Spektakel.

    CheckYeti Tipp: Von Dezember bis März werden am Cresta Run über 30 Rennen gefahren. Wer selbst einmal wie ein Torpedo durch den Eiskanal flitzen will, kann es ab einem Alter von 18 Jahren tun. Die ersten 5 Fahrten kosten 600 CHF, die Ausrüstung ist bereits im Preis inkludiert.

    Bernina Express: Von Gletschern und Palmen

    Der Bernina Express fährt entlang des Lago Bianco in den Schweizer Alpen.
    Der Bernina Express entlang des Lago Bianco – ein Highlight für Gross & Klein © Rhaetische Bahn / swiss-image.ch / Christoph Benz

    Wer eine Pause vom Skisport einlegen will und Lust auf einen Tagesausflug hat, sollte sich den Bernina Express nicht entgehen lassen. Die Bahnstrecke verbindet Chur, bzw. Davos, mit dem italienischen Tirano und führt so vom beeindruckenden Gletschergebiet des Rätikons bis in das Palmenparadies in Italien. Die höchste Bergstrecke der Alpen führt durch 55 Tunnel und über 196 Brücken, seit Sommer 2008 ist sie sogar Teil des UNESCO-Welterbes. Grosse Panoramafenster ermöglichen eine atemberaubende Sicht auf die Schweizer Alpen.

    Eine Fahrt von St. Moritz bis Tirano dauert rund 2 Stunden und führt unter anderem über den Ospizio Bernina – der mit 2253 Höhenmetern der höchste Bahnhof im Netz der Rhätischen Bahn ist. Während der Fahrt durch den Schweizer Kanton Graubünden ist es möglich, sein Smartphone oder Tablet mit dem WLAN des Zuges zu verbinden und so zusätzliche Informationen über die Bahnstrecke zu erhalten.

    CheckYeti Tipp: Alle, die einen Blick auf ein wundervolles Bergpanorama geniessen wollen, jedoch keine Zeit für einen Tagestrip haben, können den Sonnenuntergang von Muottas Muragl geniessen. Der Berg liegt rund 10 Minuten von St. Moritz entfernt und ermöglicht eine traumhafte Sicht über die Engadiner Seenplatte – der Ausblick ist hier so einzigartig, dass er seit Jahrhunderten Dichter, Schriftsteller und Künstler inspiriert.

 

Da ich ein absoluter Wintermensch bin, gibt es für mich nichts Besseres, als stundenlang im Schnee unterwegs zu sein – kein Wunder, dass das Skifahren meine Lieblingssportart ist! ⛷