5 Dinge, die du in Kitzbühel gemacht haben musst

Kitzbühel genießt nicht ohne Grund seit fast 100 Jahren den Ruf als einer der beliebtesten Skiorte Österreichs! Denn die, dank des Hahnenkamm-Rennens weltweit bekannte Stadt im Westen Tirols, zieht jährlich Tausende Besucher an. Diese können in Kitzbühel bei spannenden Skirennen mitfiebern, selbst über die Pisten des Hahnenkamms flitzen, ihre Skitechnik in einem Skikurs verbessern oder sich im Legendenpark auf die Spuren der großen Ski-Stars machen.

Rechtzeitig zu den diesjährigen Weltcup Rennen auf der Streif und dem Ganslern hat sich das Team von CheckYeti auf die Suche nach den 5 Dingen, die ein jeder in Kitzbühel erlebt haben muss, gemacht und präsentiert sie dir im folgenden Artikel:

  • Hahnenkamm-Rennen: Österreichs größtes Sportevent

    Ein Skirennläufer beim Weltcup Rennen auf der Streif.
    Die Hahnenkamm-Rennen gehören zu den schwersten Skirennen der Welt © Kitzbüheler Alpen

    Auch in der Wintersaison 2018/19 tritt die Elite des Skisports am Hahnenkamm, dem Hausberg Kitzbühels, zwischen dem 21. und 27. Januar in mehreren spannenden Wettkämpfen gegeneinander an. Die legendären Rennen auf der Streif und dem Ganslernhang finden heuer bereits zum 79. Mal statt. Wie jedes Jahr werden pro Tag bis zu 40 000 Zuschauer erwartet, die mit ihren Lieblingsathleten mitfiebern und sie tatkräftig anfeuern.

    Während der gesamten Woche finden mehrere kleine Rennen und Events statt. Den großen Auftakt macht anschließend der Super-G am Freitag. Das Rennen findet auf der Streifalm statt, welche mit ihrem 50 %-igen Gefälle als eine der schnellsten und steilsten Super-G Strecken bekannt ist. Am Samstag blicken schließlich alle auf die berühmt-berüchtigte Streif, die mit einer Länge von 3300 m und einer maximalen Neigung von bis zu 85 % als schwerste Abfahrt der Welt bezeichnet wird. Der Streckenrekord wird hier seit 1997 von Fritz Strobl gehalten – er überquerte nach nur 1:51 Minuten die Ziellinie am Fuße des Hahnenkamms.

    Den krönenden Abschluss der Skirenn-Woche bildet letztendlich der Slalom, der am Sonntag auf dem Ganslern ausgetragen wird. Die Piste wird von Athleten als besonders heimtückisch beschrieben, da durch die unterschiedliche Charakteristik des Geländes kein Durchgang dem anderen gleicht. Begleitet werden die Wettbewerbe von einem vielfältigen Rahmenprogramm, das von diversen Events und Partys bis hin zu beeindruckenden Feuerwerken reicht.

    Skifahren lernen in Kitzbühel: Der beliebteste Wintersportort in Österreich

    Ein Kind mit seinem Skilehrer auf einer Piste im Skigebiet Kitzbühel.
    Ein Skikurs in Kitzbühel ist ein Erlebnis für Groß und Klein © Kitzbühel Tourismus/Michael Werlberger

    Kitzbühel ist zwar seit Jahren als Austragungsort von diversen Sportveranstaltungen bekannt – noch länger kennt man die Stadt jedoch als einen der beliebtesten Wintersportorte Österreichs. Kitzbühel ist Teil des Skiverbunds KitzSki, der bereits mehrmals zum besten Skigebiet der Welt gekürt wurde. Das Skigebiet rund um den Skiort ist mit dem Auto in 2 Stunden von München und Salzburg und in 1 Stunde von Innsbruck aus erreichbar.

    Auch, wenn hier regelmäßig die Elite des Skisportes gegeneinander antritt, muss man in Kitzbühel nicht unbedingt ein Profi-Skifahrer sein, um Spaß auf der Piste zu haben. Dank der vielen blauen Pisten können auch Anfänger und leicht Fortgeschrittene am Hahnenkamm an ihrer Skitechnik arbeiten. Die Skischulen der Region bieten ein breit gefächertes Angebot an Gruppen- und Privatkursen für Erwachsene und Kinder an.

    Kinder können an Skikursen in Kitzbühel ab einem Alter von 3 Jahren teilnehmen. In liebevoll gestalteten Kinderländern üben sie mit Hilfe von Zauberteppichen, bunten Figuren und verschiedenen Hindernissen ihre ersten Kurven im Schnee. Die Kinderländer der Skischulen liegen zum Teil direkt am Fuße der Streif – die kleinen Pistenflitzer lernen das Skifahren also regelrecht dort, wo die ganz Großen ihre Erfolge feiern.

    CheckYeti Tipp: Die legendäre Streif ist abseits der Wettkämpfe öffentlich zugänglich und kann so von jedem befahren werden. Wer sich über die spektakuläre Abfahrt wagen möchte, tut dies am besten vom Ausgangspunkt an der Bergstation der Hahnenkamm-Bahn. Es ist jedoch Vorsicht geboten: Teile der Strecke sind als “Skiroute extrem” markiert und daher nur für wahre Könner geeignet. Wer sich noch nicht allzu sicher auf Skiern fühlt und trotzdem schon einmal den Adrenalinkick der Streif erleben möchte kann auf die Familienstreif ausweichen. Dank Umfahrungen der schwierigsten Passagen ist diese als “rote Piste” gekennzeichnet.

Mehr zu den Skikursen in Kitzbühel >

  • Après-Ski: Den Tag auf der Piste richtig ausklingen lassen

    Eines ist sicher: Wer einen langen Tag auf der Piste würdig ausklingen lassen möchte, tut dies am besten bei ausgelassenem Après-Ski. Man sagt nicht ohne Grund, dass das Après-Ski genauso unzertrennlich zu den Kitzbüheler Alpen gehört, wie das Skifahren!

    In den vielen Bars, Restaurants und Hütten, die entweder im Stadtzentrum oder direkt an den Skipisten liegen, wird die Nacht zum Tag und die Après Partys dauern oft bis ins Morgengrauen. Um dir die Auswahl zu erleichtern, haben wir die Top Après-Ski-Locations für dich herausgesucht und stellen sie hier vor:

    1. The Londoner: Das Pub im englischen Stil liegt mitten im Herzen von Kitzbühel und ist seit über 40 Jahren eine beliebte Après-Ski Location für Einheimische und internationale Gäste. Hier feiern Ski-Profis ihre Siege und Niederlagen – und das bis spät in die Nacht. Das Pub ist täglich von 16:00 bis 4:00 früh geöffnet.
    2. Gansler Alm: Das Restaurant verbindet traditionelle Tiroler Küche mit urbanem Lifestyle und bietet einen einmaligen Blick über Kitzbühel. Die Speisen der Hütte reichen vom reichhaltigen Frühstück, über klassisches Schnitzel bis hin zu verschiedenen Fondues. Direkt an der Streif gelegen, kann man hier ein Candle Light Dinner genießen oder nach einem Skitag ausgelassen feiern.
    3. Hahnenkamm Pavillon: Wer auf der Suche nach einer wilden Party ist, ist im Hahnenkamm Pavillon genau richtig. Hier wird einem die “größte Après Ski Party in ganz Kitzbühel” geboten. DJ Hanno heizt dabei bis spät in die Nacht ein, wodurch auch die größten Tanzmuffeln auf den Tischen tanzen.

    Legendenpark: Auf den Spuren der großen Ski-Stars

    Kitzbühel ist die Heimat von vielen international erfolgreichen Sportlern – und das bereits seit mehreren Jahrzehnten. Seit der Gründung des Kitzbüheler Ski-Clubs haben 14 Sportler ganze 55 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewonnen. Zum Andenken an die berühmten Athleten wurde rechtzeitig zum 75. Hahnenkamm-Rennen der Legendenpark eröffnet – eine Gedenkstätte, die den Kitzbüheler Helden des Skisportes gewidmet ist.

    Im Park wurden unter anderem Erinnerungsplatten für weltbekannte Sportler wie Christian Pravda, Christl Haas und Herbert Huber aufgestellt, in denen ihre Medaillen eingearbeitet sind. Ein fünf Meter hohes Denkmal erinnert an den “Schwarzen Blitz”, Toni Sailer. Bei den Olympischen Spielen in Cortina gewann er 1956 Gold in allen Disziplinen, im Laufe seiner Karriere kamen noch 7 weitere WM-Titel dazu.

    Als Erinnerung an das Wunderteam der 1950er Jahre (bestehend aus Christian Pravda, Fritz Huber, Hias Leitner, Ernst Hinterseer, Anderl Molterer und Toni Sailer) wurde ein Skifahrer aus Eisenplatten gefertigt. Aber nicht nur einheimische Ski-Stars werden im Legendenpark gewürdigt: Auf der “Ehrentafel der Sieger” wurden alle Sieger der bisherigen Hahnenkamm-Rennen verewigt.

    Einen Besuch des Legendenparks rundet man am besten mit einem Blick vom Aussichtsturm des Legenparks ab. Von hier hat man eine atemberaubende Sicht auf das Ziel der Streif – schon das alleine macht den Park zu einem Highlight Kitzbühels!

    Museum der Stadt Kitzbühel: Wie die Stadt weltbekannt wurde

    Eine gute Alternative bei Schlechtwetter (oder generell für alle Kunst- und Geschichte-Fans) ist das Museum der Stadt Kitzbühel. Es wurde 1934 eröffnet und bietet einen Einblick in die Geschichte und Kultur der Stadt Kitzbühel. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Entwicklung des Wintersports und die Gemälde von Alfons Walde gelegt. Die Werke des Tiroler Malers und Architekten prägten Mitte des 20. Jahrhunderts das Bild von Tirol als eine verschneite Berglandschaft. Das Museum der Stadt Kitzbühel zeigt heute eine Vielzahl Alfon Waldes Gemälden und gewährt einen Einblick in sein Leben als Künstler.

    Besucher dürfen zudem in die Geschichte der Stadt eintauchen – beginnend mit Funden aus der Bronzezeit, über das Mittelalter bis in die Gegenwart. So können sie sich auf die Spuren des beliebtesten Wintersportortes Österreichs machen.

    CheckYeti Tipp: Der Dachterrasse des Museums sollte definitiv ein Besuch abgestattet werden. Sie bietet ein beeindruckendes Panorama auf die umliegenden Berge, die markante Dachlandschaft, zahlreiche Kirchen und historische Bauten in Kitzbühel.

     

    Sandra von CheckYeti

    Da ich ein absoluter Wintermensch bin, gibt es für mich nichts Besseres, als stundenlang im Schnee unterwegs zu sein – kein Wunder, dass das Skifahren meine Lieblingssportart ist!