Skifahren lernen: Brauche ich (noch) einen Skikurs?

Steht in diesem Winter dein erster Skikurs auf dem Programm oder bist du auf der Suche nach den besten Geheimtipps für deinen Skiurlaub? Egal, wie viel Erfahrung du im Skifahren bereits sammeln konntest, ein Skikurs wird dir immer dazu verhelfen, noch besser, noch sicherer und noch schneller zu werden. Das Expertenteam von CheckYeti verrät dir, warum nicht nur Anfänger, sondern auch Wiedereinsteiger, Fortgeschrittene und Profis von einem Skikurs profitieren werden.

  • Die richtige Technik von Anfang an: Mit Sicherheit zum Erfolg

    Eine Skilehrerin zeigt einem Anfänger die richtige Technik.
    Skilehrer helfen Anfängern dabei, die richtige Skitechnik zu erlernen

    Besonders wenn man zum ersten Mal auf Skiern steht, ist professionelle Unterstützung durch einen Skilehrer unerlässlich. Auch wenn sich im Freundeskreis zahlreiche passionierte Skifahrer befinden, die nur so darauf brennen, ihr umfassendes Wissen an Neulinge weiterzugeben, sollte man gerade zu Beginn der eigenen Skikarriere auf Experten vertrauen. Im Selbstversuch oder durch die Hilfe von Freunden lernen Anfänger sonst mitunter falsche Bewegungsabläufe oder Techniken, die in späterer Folge wieder mühsam abtrainiert und korrigiert werden müssen.

    Skilehrer können neben jahrelanger Erfahrung auch die nötige didaktische Ausbildung vorweisen, um das Skifahren von Grund auf richtig zu lehren. Der Unterricht wird vom Skilehrer methodisch aufgebaut und der Fokus wird darauf gelegt, die elementaren Bewegungsabläufe von Anfang an korrekt zu trainieren.

    Natürlich spielt auch das Thema Sicherheit beim Skifahren eine große Rolle – Skilehrer sind darauf geschult, diesen wichtigen Aspekt im Skikurs zu vermitteln, was dazu beiträgt, Unfällen vorzubeugen und die notwendige Routine beim Skifahren zu erlangen.

    Geteilte Freude ist doppelte Freude: Die Vorteile von Gruppenkursen

    Drei Skifahrer sitzen auf einem Sessellift und unterhalten sich.
    Während der Liftfahrten kommt man mit anderen Kursteilnehmern ins Gespräch © Andre Schönherr

    Im Skikurs sitzen sprichwörtlich alle im selben Boot: allein schon deshalb, weil die Gruppen am Beginn des Skikurses nach Vorerfahrung und Können eingeteilt werden. Dies stellt sicher, dass das Tempo und das Niveau in der Gruppe für alle Teilnehmenden angenehm sind und sich niemand überfordert fühlt.

    Gruppenkurse haben zudem den Vorteil, dass sich die Kursteilnehmer untereinander austauschen und über Erfahrungen plaudern können. Kompetitive Mitstreiter werden es lieben, sich untereinander in kleinen Wettbewerben zu messen und das eigene Können dadurch weiter voranzutreiben.

    Während der Liftfahrten oder beim gemütlichen Mittagessen auf der Hütte hat man ausreichend Zeit, um sich mit den anderen Kursteilnehmern und dem Skilehrer auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Skikurse helfen also nicht nur dabei, das Skifahren zu lernen und die eigene Technik zu verbessern, sondern sind auch eine ideale Gelegenheit, um Gleichgesinnte zu treffen, miteinander Spaß zu haben und gemeinsam die Pisten zu erobern.

    CheckYeti Tipp: Apropos erobern: In Lech am Arlberg bietet der Skilehrer Thomas Vau spezielle Skitouren für Singles an – hier können neben Skipisten womöglich auch Herzen erobert werden!

    Mehr Infos zu den Angeboten in Lech >

    Alles halb so wild: Wie Skilehrer dabei helfen, Unsicherheiten zu überwinden

    Ein Skilehrer unterstützt einen Kursteilnehmer dabei, sich auf seinen Skiern sicher zu fühlen.
    Skilehrer stehen ihren Schützlingen mit Rat und Tat zur Seite

    Sei es die Angst davor, das allererste Mal auf Skiern zu stehen, die gefürchtete erste Fahrt im Schlepplift zu bewältigen oder die erste schwarze Piste runterzufahren – Skilehrer kennen die Ängste ihrer Schützlinge und sind bestens darauf vorbereitet. Im persönlichen Gespräch zu Beginn oder während des Skikurses sollten mögliche Unsicherheiten besprochen werden, auf die der Skilehrer in den darauffolgenden Tagen individuell eingehen kann. Gemeinsam wird daran gearbeitet, die bestehenden Ängste Schritt für Schritt abzubauen und Selbstsicherheit zu erlangen, sodass das Skifahren zum vergnügten Erlebnis wird.

    Besonders nach Skiunfällen oder jahrelangen Pisten-Pausen können selbst erfahrene Skifahrer Unsicherheiten entwickeln, die sie daran hindern, das Skifahren zu genießen und unbeschwert durch den Schnee zu gleiten. In diesem Fall ist es besonders hilfreich, mit einem Skilehrer zusammenzuarbeiten, der Wiedereinsteigern mit Rat und Tat zur Seite steht. Gemeinsam arbeitet man daran, Bewegungsautomatismen wieder in Gang zu bringen und die gewohnte Sicherheit Stück für Stück zurückzugewinnen.

    Von den Besten lernen: Die eigene Technik perfektionieren

    Ein Skifahrer fährt durch einen Rennparcours.
    Beim Renntraining kann an der eigenen Technik gefeilt werden © Skischule Snow Experts Pass Thurn

    Selbst Marcel Hirscher, Lindsey Vonn und Co. beherrschen sie niemals komplett und müssen täglich daran arbeiten, sie zu optimieren: die perfekte Technik. So wie die Skistars, kann auch der Hobby Skifahrer einiges dafür tun, um die eigene Technik zu verbessern und sicherer am Ski zu stehen. Da man kaum die Möglichkeit hat, sich selbst beim Fahren zu beobachten, ist es von Vorteil, zu diesem Zweck mit einem Skilehrer zusammenzuarbeiten, der den eigenen Fahrstil beobachten und analysieren sowie hilfreiche Tipps zur Optimierung geben kann.

    Für Wiedereinsteiger stellt ein Technik Skikurs die ideale Möglichkeit dar, den Sprung zurück auf die Skipiste problemlos zu meistern. Im Laufe der letzten Jahre haben sich sowohl das Material (z. B. Carvingski oder Bauweise der Skischuhe) als auch die damit zusammenhängende Technik stetig weiterentwickelt. Durch die Unterstützung eines Skilehrers und mit ein bisschen Übung werden sich aber auch Wiedereinsteiger schnell an die neuen Gegebenheiten gewöhnen und ihre alte Form wiedererlangen.

    CheckYeti Tipp: Für all jene, die ihre Technik perfektionieren wollen, stellt das Renntraining samt Videoanalyse ein besonderes Highlight dar. Gemeinsam mit dem Skilehrer wird dabei anschaulich am Feinschliff gearbeitet, um noch mehr Freude am Skisport zu erlangen. In Kitzbühel werden Skirace Camps bereits für Jugendliche ab 12 Jahren angeboten.

    Mehr Infos zu den Angeboten in Kitzbühel >

    Insider-Wissen erfahren: Skilehrer verraten ihre Geheimtipps

    Ein Skifahrer fährt auf einer menschenleeren Piste.
    Skilehrer wissen, wo die schönsten und einsamsten Pisten zu finden sind © Andre Schönherr

    Selbst wer bereits zum wiederholten Mal ein Skiresort besucht und sich mitunter schon als orts- und pistenkundig bezeichnen würde, bekommt durch einen Skikurs die Gelegenheit, weitere Facetten des Skigebietes kennenzulernen und bislang gut gehütete Geheimtipps in Erfahrung zu bringen.

    Skilehrer kennen das Skiresort meist wie ihre eigene Westentasche und verraten in einem Skikurs mitunter, wo sich die entlegensten Pisten befinden und wann die beste Zeit ist, bestimmte Lifte zu benützen. So kommen Teilnehmer eines Skikurses in den Genuss, die ersten Schwünge auf einer frisch präparierten Piste zu ziehen und den Skitag ohne langwieriges Anstellen an den Liften zu verbringen.

    Skilehrer sind jedoch nicht nur Experten auf dem Gebiet Pisten & Lifte; sie kennen auch die spannendsten Geheimtipps in Sachen Hüttengaudi und Après-Ski. Wer also Informationen über die besten Germknödel seines Lebens, die schönsten Fotos für den Instagram-Account und die wildesten Après-Ski-Partys bekommen möchte, der ist in einem Skikurs richtig aufgehoben.

    Den Horizont erweitern: Die spannendsten Angebote abseits der Skipisten

    Drei Personen machen eine Skitour und gehen den Berg hinauf.
    Bei einer Skitour lernt man den Berg aus einer anderen Perspektive kennen

    Wer sich im Skifahren schon zu den Profis zählt und darauf brennt, eine neue Wintersportart für sich zu entdecken, sollte sich über die angesagtesten Trends der Wintersaison 2018/19 informieren. Snowboard- oder Splitboardkurse stellen beispielsweise eine spannende Alternative zum alpinen Skifahren dar.

    Auch die Kultsportart Langlaufen erlebt in den letzten Jahren einen Aufschwung und kann zudem zu den preislich günstigeren Wintersportarten gezählt werden, da für die Loipenbenützung für gewöhnlich nicht bezahlt werden muss. Adrenalinjunkies kommen beim Eisklettern oder Snowbiking auf ihre Kosten.

    Eine aufregende Möglichkeit, um die Skier angeschnallt zu lassen und trotzdem Neues zu erleben, sind zum Beispiel Skitouren. Im Unterschied zum Skifahren lernt man bei dieser Aktivität den Berg von einer anderen Seite kennen, indem man vom Tal auf den Gipfel geht und am Ende der Tour mit einem herrlichen Panorama belohnt wird. Im Kleinwalsertal werden Skitouren bereits für Einsteiger angeboten. Übrigens: Während einer Skitour verbrennt man rund 700 Kalorien pro Stunde – da schmeckt der nächste Germknödel doch gleich noch eine Spur besser.

    Mehr Infos zu den Angeboten im Kleinwalsertal >

     

    Da ich ein absoluter Wintermensch bin, gibt es für mich nichts Besseres, als stundenlang im Schnee unterwegs zu sein – kein Wunder, dass das Skifahren meine Lieblingssportart ist!